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<pre>Der Vorwurf der Nachlässigkeit bleibt dabei nicht einmal auf die Geschehnisse auf dem Rasen beschränkt: Schon allein die Tatsache, dass die Bayern entgegen ihrer Gewohnheit erst am Spieltag selbst nach Frankfurt reisten, deutet auf einen sicherlich verständlichen Hang zum Übermut hin.  <p> Schalkes Problem: Wenn die Mannschaft gefordert ist, zu Hause spielerisch zu agieren — wie eben gegen Abstiegskandidaten — dann klappt nur wenig: Das war beim 1:1 gegen Wolfsburg so, beim 2:2 gegen Köln ebenfalls und jetzt auch beim 1:2 gegen Werder.  <p>  „Die bisherige Woche war nicht einfach. Die Reaktion zeigt aber, wie die Mannschaft mittlerweile als absolute Einheit agiert“, war auch Trainer Ralph Rangnick sichtlich stolz auf seine Truppe. <p> Realität und Anspruch klaffen in Leverkusen aktuell weit auseinander. War nach dem ersten Saisonsieg, dem 4:0 über den SC Freiburg am vergangenen Wochenende, die Hoffnung groß, Anspruch und Realität einigermaßen in Einklang zu bringen, gab es am Mittwoch einen weiteren Rückschlag. <p>  Zudem haben die Augsburger erst vier Gegentore kassiert — damit stellen sie die drittbeste Defensive der Bundesliga nach Dortmund (1) und Hannover (2). Die letzten beiden Liga-Spiele spielten sie „zu Null“.  </pre>


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<pre>Von den letzten beiden Dienstreisen nach Freiburg und Wolfsburg kehrten die Sachsen ohne Punkt retour.  <p> Das letzte Erfolgserlebnis feierte der „Club“ Ende September. Damals gelang dem FCN gegen Zweitligameister Fortuna Düsseldorf ein fulminanter 3:0-Erfolg.  <p>  Schon gegen den BVB deutete die offenkundig von Ã–zcan zur Schau gestellte Unzufriedenheit über seine Ausbootung dabei an, dass die von Hasenhüttl eingeführte Rotation im Kasten reichlich gefährlichen Sprengstoff für den bislang stets so hochgeschätzten Mannschaftsgeist enthält. Das sich hier abzeichnende Konfliktpotential könnte ein starker Auftritt in Augsburg aber sicherlich umgehend negieren — für den es nach unserer festen Überzeugung am Samstagnachmittag allerdings eine handfeste Überraschung braucht. <p> Mainz 05 hat sich im Abstiegskampf eindrucksvoll zurückgemeldet. Nach dem erlösenden Heimdreier gegen die Hertha gelang der Elf von Martin Schmidt vor Wochenfrist auch bei den Bayern ein überraschender Punktgewinn (2:2). Und der wurde hinterher frenetisch bejubelt. <p>  Stellten die Lilien bei jenem sensationellen Unentschieden unter Beweis, nicht ganz zufällig auf dem dritten Platz der Auswärtstabelle zu stehen, hatten auswärtsschwächere Mannschaften im mittlerweile wieder zu Recht gefürchteten Signal Iduna Park praktisch nie etwas zu lachen.  </pre> 


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<pre> Es würde daher nicht sonderlich verwundern, sollte Zorniger in Leverkusen eine ähnliche taktische Auslegung verfolgen, zumal der Schmidt-Elf bekanntlich das Toreschießen alles andere als leicht fällt. Bloß acht Treffer in neun Bundesligaspielen lautet die überschaubare Ausbeute der Werkself. Zum Vergleich: Stuttgart kommt auswärts ebenfalls auf acht Tore.  <p> In den vergangenen beiden Spielzeiten gewann der BVB beide Heimpartien – mit 1:0 (November 2014) und 4:0 (August 2015).  <p>  Eine geradezu kuriose Statistik spricht aber dennoch für Augsburg. Schließlich hat der FCA in den letzten 15 Bundesliga-Spielen in Folge gegen den BVB mindestens einen Treffer erzielt. <p>  Die Zahlen sind allerdings schon etwas älteren Datums: die beiden jüngsten Duelle waren im DFB-Pokal der Jahre 1983 und 1984: Bremen setzte sich jeweils mit 5:0 durch. Die beiden letzten Ligapartien in der Spielzeit 81/82 endeten unentschieden. <p>  Die zweitwenigsten Gegentreffer hat der FSV mit 2Daheim behielt er zuletzt dreimal in Folge eine Weiße Weste. Isi erwartet daher kein Torfestival zwischen diesen beiden Klubs und entscheidet sich für den Mainz St. Pauli Tipp „Unter 2,5 Tore“, der bei NEO.bet mit einer 1,68 quotiert ist. Habt ihr euch übrigens schon die NEO.bet Bonusbedingungen angesehen? Eventuell könnt ihr euch bei dem Buchmacher zusätzliches Wettguthaben holen.  </pre>


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<pre> Mit diesem Erfolgserlebnis im Rücken geht der FC Augsburg voller Selbstvertrauen in die nächste Partie gegen Bayer Leverkusen. Das wird auch notwendig sein, denn gegen die Werkself sind die Fuggerstädter noch ohne Sieg.  <p> In Leverkusen fehlten beide. Neuer kurzfristig wegen einer Daumenverletzung, Robben hat sein letztes Spiel Anfang Dezember bestritten.   <p> Die 0:2-Niederlage gegen Gladbach war saisonübergreifend nicht nur die dritte Liga-Niederlage in den letzten fünf Auswärtsspielen für Bayer, sondern zudem auch noch die dritte Liga-Auftaktpleite in Folge für die Westfalen. <p>  Im besonderen Maße natürlich Topstürmer Anthony Modeste, der am 2Spieltag gegen die Eintracht bereits seinen zehnten Saisontreffer erzielte. Der letzte Kölner, der zum selben Zeitpunkt eine ähnlich starke Bilanz vorzuweisen hatte, war Lukas Podolski in der Saison 2011/12 (15 Tore).  <p> Wir Wettfreunde gehen davon aus, dass sich die Bremer bei ihrem ersten Bundesliga-Auftritt am Böllenfalltor nach über 24 Jahren schwer tun werden. Darmstadt hat sich bisher — mit Ausnahme der Bayern-Partie — als überaus unangenehmer und schwer zu spielender Kontrahent präsentiert. Dies wird von den bisher erreichten Ergebnissen eindrucksvoll bewiesen. Die Bremer hatten zudem eine besonders bittere Heimpleite gegen den FCI zu verdauen.  </pre>


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<pre> Stuttgarts Sportvorstand Robin Dutt verweist hingegen auf die Vorsaison, in der es um die Schwaben vor dem 3Spieltag deutlich schlechter bestellt war:  <p> Die Quotenlage der Buchmacher muss indes zweigeteilt betrachtet werden. Zwar sprechen nämlich die bloßen Siegquoten eindeutig für den BVB.  <p>  Die Online-Bookies haben die Werkself eindeutig in der Favoritenrolle besetzt und auch wir Wettfreunde gehen davon aus, dass Leverkusen zuhause nicht nur ungeschlagen bleibt, sondern die Hamburger zum sechsten Mal hintereinander bezwingen wird. <p>  Als sich die Münchner vor vier Jahren letztmals den Supercup sichern konnten, schlug im folgenden Frühjahr bekanntlich das historische Triple zu Buche: Jupp Heynckes hatte offenbar ein feines Näschen dafür, wie man den Verein von Beginn an auf den totalen Erfolg einschwört.  <p> Denn der letzte Spieltag in der Bundesliga hat bei den beiden Kontrahenten mit absolut gegensätzlichen Stimmungslagen geendet: Die Jubelstimmung, die derzeit in München vorherrscht, kann in der Karnevalstadt, spätestens seit dem Spiel am vergangenen Samstag gegen Hannover 96, nicht geteilt werden.  </pre>


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